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Onlinestatistik

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Netzwerkkommunikation

In Netzwerken existiert der Wunsch, dass in Systemen an unterschiedlichen Orten zur gleichen Zeit identische Daten zur Verfügung stehen sollen. Auf Grund technischer und physischer Einschränkungen wie Übertragungslatenzen oder limitierter Bandbreite können in der Praxis dem Informationsempfänger jeweils nur schrittweise Ausschnitte des gesamten Datenraums in verzögerter Form zugänglich gemacht werden.
Das bedeutet, dass Zeit verstreicht, bis der Empfängerdatenraum die gleichen Informationen wie der Sender enthält. Diese Latenzzeit gilt es zu minimieren, damit vernetzte Anwendungen effizient arbeiten. Sollte mit der Latenz ein direkter Zusammenhang zur Benutzerinteraktion bestehen, müssen unangenehme Verzögerungen vor dem Anwendungsbediener verborgen werden.
Zur Einschränkung des zu übertragenden Datenraums werden ausschließlich Änderungen übermittelt. Sollte die Datenmenge bei den Leitungsgegebenheiten nicht in einem akzeptablen Zeitraum transportierbar sein, muss sie auf die wichtigsten Informationen reduziert werden.
Um bei Echtzeitanwendungen Latenzen zu vermeiden, sind intelligente Interpolationstechniken notwendig. Leider gibt es keinen generellen Ansatz, der in jedem Anwendungsfall einsetzbar ist. Nur durch spezielle Optimierungen und durchdachte Algorithmen zur Interpolation kann ein „Netcode” effizient werden.